Maṅgala

Studien-PDF herunterladen

मङ्गल 3. Graha · Herr von Meṣa und Vṛścika · Ucca Makara 28° · Viṃśottarī 7 Jahre

Maṅgala ist der dritte der neun Grahas, der Feldherr unter ihnen und der Graha der Kraft, des Blutes, des Feuers und des Kampfes. Sein Name heisst „Glück verheissend", sein Wesen gilt allen klassischen Werken als krūra, grausam. Dieses Portrait stellt zusammen, was die Texte über ihn sagen, und hält auseinander, wo sie verschieden reden — und das geschieht bei ihm vor allem bei der Farbe und beim Metall.

Namen

Maṅgala bedeutet „glückbringend, heilvoll". Der Kurs liest den Namen als „Glücksbringer" und sagt, er hebe die edlen und ritterlichen Eigenschaften dieses Kriegsgottes hervor; wer ihn so nenne, habe von ihm nichts Schlechtes zu fürchten (Lehrdeutung des Kurses, keine grammatische Herleitung). Dass ein Übeltäter einen Heilsnamen trägt, sagt der Kurs ausdrücklich; die Texte selbst erklären es nicht.

Die Synonymlisten sind lang. Bṛhajjātaka 2.2 nennt Āra, Vakra, Krūradṛk („der mit dem grausamen Blick") und Āvaneya; die Sārāvalī (4.10) Krūrākṣa, Kṣitinandana, Āra, Rakta, Vakra; das Jātaka-Pārijāta (2.3) Kṣitija, Rudhira und Aṅgāraka; die Bṛhat Saṃhitā gebraucht Kuja, Bhauma, Lohita, Mahīja, Kṣamātanaya, Kṣitisuta, Dharātanaya und Medinīja — die meisten „der von der Erde Geborene". Vakra heisst „krumm" und ist zugleich das Wort für den rückläufigen Lauf.

Āra ist kein Sanskritwort für diesen Graha, sondern das griechische Árēs und gehört zu den Planetennamen, die mit der hellenistischen Astrologie nach Indien kamen (Heli für Sūrya, Hemna für Budha, Āsphujit für Śukra). Das Wörterbuch (Monier-Williams) belegt āra als „der Planet Mars, Ἄρης"; zu beachten sind die gleichlautenden Wörter āra („Messing", „Pfriem"). Varāhamihira führt den Namen neben den einheimischen als gelehrte Nebenform.

Der Steckbrief

Die Zuschreibungen stammen aus verschiedenen Schichten. Die Leitfassung ist die des Kurses, der das Bṛhat-Parāśara-Horāśāstra (BPHS) in einer eigenen Fassung lehrt; wo die anderen Werke etwas hinzufügen, steht es mit ihrer Stelle. Spätere Überlieferung (Pūjā, Purāṇa) folgt in einem eigenen Abschnitt.

Kālapuruṣasattva, die Wesenskraft des Zeitmenschen BPHS 3.12; Bṛhajjātaka 2.1; Sārāvalī 4.1; Jātaka-Pārijāta 2.1
HofstaatHeerführer (netṛ, senāpati) BPHS 3.14; Bṛhajjātaka 2.1; Sārāvalī 4.7; Yavanajātaka 1.116
Naturkrūra, von Natur übeltätig; im Kurs zugleich pāpa BPHS 3.11; Bṛhajjātaka 2.5; Sārāvalī 4.9; Jātaka-Pārijāta 2.8–9; Kurs
Geschlechtmännlich BPHS 3.19; Bṛhajjātaka 2.6; Sārāvalī 4.14; Jātaka-Pārijāta 2.27
TattvaFeuer (agni), die Hitze BPHS 3.20; Bṛhajjātaka 2.6; Sārāvalī 4.14; Kurs
VarṇaKṣatriya BPHS 3.21 und alle übrigen Werke
Guṇatamas; das Yavanajātaka (1.114) gibt ihm sattva BPHS 3.22; Bṛhajjātaka 2.7; Phaladīpikā 2.24; Yavanajātaka 1.114
Doṣapitta BPHS 3.25; Bṛhajjātaka 2.9; Sārāvalī 4.23; Phaladīpikā 2.10; Yavanajātaka 1.113
Körperfarberot (rakta) im BPHS; rot-hell (raktagaura) bei Varāhamihira und in der Sārāvalī BPHS 3.16; Bṛhajjātaka 2.4; Sārāvalī 4.23; Jātaka-Pārijāta 2.7
Farbetiefrot (atirakta); die Bṛhat Saṃhitā vergleicht mit den roten Blüten von Kiṃśuka und Aśoka und mit erhitztem Kupfer Bṛhajjātaka 2.5; Sārāvalī 4.12; Bṛhat Saṃhitā 6.13; Yavanajātaka 1.120
DevatāŚikhija, der „Pfauengeborene" (Skanda, Kārttikeya) BPHS 3.18; Bṛhajjātaka 2.5 (agnija); Sārāvalī 4.12 (guha); Jātaka-Pārijāta 2.20; Phaladīpikā 2.27
DhātuMark (majjā) BPHS 3.31; Bṛhajjātaka 2.11; Sārāvalī 4.23; Phaladīpikā 2.10
OrtFeuerstelle (vahni); Diebes- und Mleccha-Platz, Schlachtfeld BPHS 3.32; Bṛhajjātaka 2.12; Sārāvalī 4.15; Phaladīpikā 2.15
Kleidungrotes Gewand (raktavastra); im Zustand: brandbeschädigt (śikhihata) BPHS 3.44; Sārāvalī 4.23, 4.16; Phaladīpikā 2.10, 2.30; Jātaka-Pārijāta 2.22
Metalluneinheitlich: Gold (hema) in der Reihe des Bṛhajjātaka und der Sārāvalī; Kupfererz (dhātutāmra) in der Phaladīpikā Bṛhajjātaka 2.12; Sārāvalī 4.16; Jātaka-Pārijāta 2.20; Phaladīpikā 2.30
Edelsteinrote Koralle (vidruma) Phaladīpikā 2.29; Jātaka-Pārijāta 2.21; Kurs
GetreideTaubenerbse (āḍhaka); ein Kommentar liest Linse Phaladīpikā 2.28
JahreszeitGrīṣma, der heisse Sommer (bei Varāhamihira mit Sūrya) BPHS 3.45; Bṛhajjātaka 2.12; Sārāvalī 4.17; Phaladīpikā 2.24
Rasabitter (tikta) BPHS 3.34; Bṛhajjātaka 2.14; Sārāvalī 4.15; Phaladīpikā 2.31
ZeitmassVāra, der Tag BPHS 3.33; Bṛhajjātaka 2.14; Sārāvalī 4.17; Jātaka-Pārijāta 2.29
Lebensalter16 Jahre; im Kurs der Junggeselle Phaladīpikā 2.32; Kurs
VerwandtschaftBruder, bei der Phaladīpikā der jüngste Yavanajātaka 1.121; Phaladīpikā 2.25
SinnGestalt (rūpa) Phaladīpikā 2.26
Pflanzenherbe Pflanzen (kaṭuka); Dornbäume BPHS 3.39; Phaladīpikā 2.37
VedaSāman Sārāvalī 4.19; Jātaka-Pārijāta 2.15
Weltdie der Pitṛs (mit Sūrya) Sārāvalī 4.20
Tag/Nachtstark in der Nacht BPHS 3.36; Bṛhajjātaka 2.21; Sārāvalī 4.36; Yavanajātaka 1.83
Tageszeitam Nachtende Sārāvalī 4.39 = Yavanajātaka 1.86
Naisargika-Balader zweitschwächste der sieben BPHS 3.38; Bṛhajjātaka 2.21; Sārāvalī 4.40
Dig-Balaim 10. Haus, im Süden BPHS 3.35; Bṛhajjātaka 2.19; Sārāvalī 4.34
RichtungsherrSüden Bṛhajjātaka 2.5; Sārāvalī 4.8; Phaladīpikā 2.16
Dṛṣṭi4., 7. und 8. Haus voll Bṛhajjātaka 2.13; Sārāvalī 4.32–33; Phaladīpikā 2.23; Kurs (BPHS 9.12–15)
Dīptāṃśa8° Kurs
WochentagMaṅgalavāra (Bhaumavāra), der Dienstag Sūrya-Siddhānta 12.78; Rechnung
Viṃśottarī7 Jahre; Herr von Mṛgaśīrṣa, Citrā und Dhaniṣṭhā Viṃśottarī-Reihe; Rechnung
Bewegungvakra, rückläufig, wenn auch nur 9,5 % der Zeit Kurs; Rechnung

Wo die Quellen auseinandergehen

Die Körperfarbe. Das BPHS (3.16) sagt kurz rakta, rot; Varāhamihira (Bṛhajjātaka 2.4) raktagaura, die Sārāvalī (4.23) saṃraktagaura, das Jātaka-Pārijāta (2.7) ebenso: „rot und hell". Das Wort gaura macht aus dem Rot ein helles, glühendes Rot. Die Bṛhat Saṃhitā (6.13) gibt die Farbe als Blüten (Kiṃśuka, Aśoka) und erhitztes Kupfer. Der Kurs folgt dem BPHS: rot.

Das Metall. BPHS 3 hat keine Metallreihe. Das Bṛhajjātaka (2.12) und in derselben Folge die Sārāvalī (4.16) und das Jātaka-Pārijāta (2.20) geben Kupfer, maṇi, Gold, yukti, Silber, Perle, Eisen — Maṅgala also Gold (hema, kāñcana), nicht Guru, dem die geläufige Tabelle das Gold gibt. Die Phaladīpikā (2.30) gibt die geläufige Reihe und Maṅgala dhātutāmra („Erzkupfer"), nennt Gold aber unter seinen Dingen (2.3, Lesart unsicher). Die Reihe von Jātaka-Pārijāta 2.20 steht im Zusammenhang der Fragen nach Verlorenem (Praśna). Der Stoff seines Bildes in der Pūjā ist roter Sandel (Yājñavalkya-Smṛti 1.297). Die drei Angaben werden mit Quelle genannt und nicht gegeneinander verrechnet.

Das Guṇa. Tamas steht in BPHS 3.22, Bṛhajjātaka 2.7 und Phaladīpikā 2.24. Das Yavanajātaka (1.114) gibt Maṅgala sattva, Candra rajas — eine andere Verteilung.

Der Rasa. Die Phaladīpikā (2.31) hat tikta, bitter, wie die übrigen; ihr Hindi-Kommentar übersetzt sinngemäss falsch „scharf". Gemeint ist bitter.

Die Dṛṣṭi. Neben dem 7. Haus sieht Maṅgala das 4. und das 8. Haus voll; das ist sein Sonderaspekt (Bṛhajjātaka 2.13: Śani 3./10., Guru 5./9., Maṅgala 4./8.; ebenso Sārāvalī 4.32–33 und Phaladīpikā 2.23). Der Kurs führt dasselbe nach BPHS 9 auf.

Die Richtung. Drei verschiedene Systeme ordnen den Grahas Himmelsrichtungen zu, und sie dürfen nicht vermischt werden. Nach dem Richtungs-Bala (dig-bala) ist Maṅgala im Süden stark, das heisst im 10. Haus (BPHS 3.35). Als Herr einer Richtung regiert er ebenfalls den Süden (Bṛhajjātaka 2.5, Sārāvalī 4.8). Im Maṇḍala der Navagraha-Verehrung steht er ebenfalls im Süden (Matsya-Purāṇa 93.11–12), im Garuḍa-Purāṇa (1.17) im Osten. Der Kurs lässt den Meditierenden bei Maṅgala nach Südosten blicken, in die Feuerecke (agni koṇa).

Die Gottheit. Śikhija, der „Pfauengeborene", ist Maṅgalas Devatā bei Parāśara; das Bṛhajjātaka sagt agnija („feuergeboren"), die Sārāvalī und die Phaladīpikā guha, das Jātaka-Pārijāta ṣaṇmukha: alle meinen Skanda. In der Pūjā ist Skanda adhidevatā, die Erde (kṣiti) pratyadhidevatā (Matsya-Purāṇa 93.13–16); der Kurs verwendet Śikhija und Gaṇeśa als „Adi-" und „Pratyādi-Devatā", mit vertauschten Begriffen gegenüber dem Purāṇa.

Die Gestalt

Drei Texte beschreiben Maṅgala, als stünde er vor einem. Sie stimmen im Kern überein: ein grausamer, rotunterlaufener Blick, ein jugendlicher, unsteter Körper, eine schmale Mitte, Pitta und Zorn. Die Kursfassung des BPHS (3.25):

BPHS 3.25

क्रूरो रक्तेक्षणो भौमश्चपलोदारमूर्तिकः । पित्तप्रकृतिकः क्रोधी कृशमध्यतनुर्द्विज ॥ 3.25॥

krūro raktekṣaṇo bhaumaścapalodāramūrtikaḥ । pittaprakṛtikaḥ krodhī kṛśamadhyatanurdvija ॥ 3.25॥

Er ist aggressiv mit roten Augen, jener, welcher der Erde gehört (Maṅgala). Er ist flink mit nobler Erscheinung. Er ist von cholerischem Temperament der Wütende. Er ist mager und von mittlerer Statur, oh Zweifachgeborener.

Krūro: grausam, hart (m. 1/1). Raktekṣaṇo: rotäugig; wörtl. rakta (rot) + īkṣaṇa (Auge) (m. 1/1). Bhaumaś: Bhauma, der Erdgeborene: Maṅgala (m. 1/1). Capalodāramūrtikaḥ: beweglich, von edler Gestalt; wörtl. capala (beweglich, unstet) + udāra (edel) + mūrti (Gestalt) (m. 1/1). Pittaprakṛtikaḥ: von Pitta-Natur; wörtl. pitta (das feurige Doṣa) + prakṛti (Konstitution) (m. 1/1). Krodhī: zornig (m. 1/1). Kṛśamadhyatanur: mit schmalem Mittelleib; wörtl. kṛśa (schmal) + madhya (Mitte) + tanu (Körper) (m. 1/1). Dvija: o Zweimalgeborener (Anrede an Maitreya) (m. 8/1).

Kursfassung (latexusepackage/Jyotish/bphs.sty), Übersetzung nach der shloka-Datenbank; Glossar neu 2026-10-21

Varāhamihira sagt es in einer Zeile, und dieselbe Strophe beschreibt auch Budha (Bṛhajjātaka 2.9):

Bṛhajjātaka 2.9 (GRETIL, nach der Ausgabe Oriental Books Reprint Corporation, 2. Aufl. 1979)

क्रूरदृक् तरुणमूर्तिर् उदारः पैत्तिकः सुचपलः कृशमध्यः । श्लिष्टवाक् सततहास्यरुचिर् ज्ञः पित्तमारुतकफप्रकृतिश् च ॥

krūradṛk taruṇamūrtir udāraḥ paittikaḥ sucapalaḥ kṛśamadhyaḥ । śliṣṭavāk satatahāsyarucir jñaḥ pittamārutakaphaprakṛtiś ca ॥

Maṅgala hat einen grausamen Blick, eine jugendliche Gestalt, ist freigebig, von Pitta-Natur, sehr unstet und schmal in der Mitte. Budha hat eine doppelsinnige, gewandte Rede, ist stets zum Lachen aufgelegt und von der Natur aus Pitta, Vāta und Kapha.

Krūradṛk: mit grausamem Blick; wörtl. krūra (grausam) + dṛś (Blick) (m. 1/1). Taruṇamūrtir: von jugendlicher Gestalt; wörtl. taruṇa (jung) + mūrti (Gestalt) (m. 1/1). Udāraḥ: freigebig, edel (m. 1/1). Paittikaḥ: von Pitta-Natur (m. 1/1). Sucapalaḥ: sehr unstet; wörtl. su (sehr) + capala (unstet) (m. 1/1). Kṛśamadhyaḥ: schmal in der Mitte; wörtl. kṛśa (schmal) + madhya (Mitte) (m. 1/1). Śliṣṭavāk: mit doppelsinniger, gewandter Rede; wörtl. śliṣṭa (verflochten, doppelsinnig) + vāc (Rede) (m. 1/1). Satatahāsyarucir: stets dem Lachen zugetan; wörtl. satata (stets) + hāsya (Lachen) + ruci (Neigung) (m. 1/1). Jñaḥ: Budha ("der Kundige") (m. 1/1). Pittamārutakaphaprakṛtiś: von der Natur Pitta, Vāta und Kapha; wörtl. pitta + māruta (Wind: Vāta) + kapha + prakṛti (Konstitution) (m. 1/1). Ca: und (avy.).

GRETIL sa_varAhamihira-bRhajjAtaka; Übersetzung Yogi Narasimha

Am ausführlichsten ist Kalyāṇavarmans Sārāvalī (4.23). Sie nennt ihn klein, nicht hochgewachsen wie das BPHS (3.16: nātyuccāṅga) ihn zeichnet, und gibt ihm Mark als Kernstoff und das rote Gewand:

Sārāvalī 4.23 (Ausgabe V. Subrahmanya Sastri, Nirṇayasāgara-Presse, Bombay 1907)

ह्रस्वः पिङ्गललोचनो दृढवपुर् दीप्ताग्निकान्तिश् चलो मज्जावान् अरुणाम्बरः पटुतरः शूरश् च निष्पन्नवाक् । ह्रस्वाकुञ्चितदीप्तकेशतरुणः पित्तात्मकस् तामसश् चण्डः साहसिको ऽपि घातकुशलः संरक्तगौरः कुजः ॥

hrasvaḥ piṅgalalocano dṛḍhavapur dīptāgnikāntiś calo majjāvān aruṇāmbaraḥ paṭutaraḥ śūraś ca niṣpannavāk । hrasvākuñcitadīptakeśataruṇaḥ pittātmakas tāmasaś caṇḍaḥ sāhasiko 'pi ghātakuśalaḥ saṃraktagauraḥ kujaḥ ॥

Kuja ist klein, mit gelbbraunen Augen und festem Körper, von feuergleichem Glanz, unstet, reich an Mark und in rotes Gewand gekleidet, sehr tüchtig, tapfer und von vollendeter Rede. Er ist jung mit kurzem, gelocktem, glänzendem Haar, von Pitta- und Tamas-Natur, heftig, verwegen, geschickt im Töten und von rot-heller Farbe.

Hrasvaḥ: klein (m. 1/1). Piṅgalalocano: mit gelbbraunen Augen; wörtl. piṅgala (gelbbraun) + locana (Auge) (m. 1/1). Dṛḍhavapur: mit festem Körper; wörtl. dṛḍha (fest) + vapus (Körper) (m. 1/1). Dīptāgnikāntiś: von Glanz wie loderndes Feuer; wörtl. dīpta (lodernd) + agni (Feuer) + kānti (Glanz) (m. 1/1). Calo: unstet, beweglich (m. 1/1). Majjāvān: reich an Mark (m. 1/1). Aruṇāmbaraḥ: mit rötlichem Gewand; wörtl. aruṇa (rötlich) + ambara (Gewand) (m. 1/1). Paṭutaraḥ: sehr tüchtig, sehr scharf (m. 1/1). Śūraś: tapfer (m. 1/1). Ca: und (avy.). Niṣpannavāk: von vollendeter Rede (Sinn unsicher); wörtl. niṣpanna (vollendet) + vāc (Rede) (m. 1/1). Hrasvākuñcitadīptakeśataruṇaḥ: jung, mit kurzem, gelocktem, glänzendem Haar; wörtl. hrasva (kurz) + ākuñcita (gekräuselt) + dīpta (glänzend) + keśa (Haar) + taruṇa (jung) (m. 1/1). Pittātmakas: von Pitta-Natur; wörtl. pitta (das feurige Doṣa) + ātmaka (beschaffen) (m. 1/1). Tāmasaś: von Tamas-Natur (m. 1/1). Caṇḍaḥ: heftig, zornig (m. 1/1). Sāhasiko: verwegen (m. 1/1). 'pi: auch, und (avy.). Ghātakuśalaḥ: geschickt im Töten; wörtl. ghāta (Schlag, Tötung) + kuśala (geschickt) (m. 1/1). Saṃraktagauraḥ: rot-hell; wörtl. saṃrakta (tiefrot) + gaura (hell) (m. 1/1). Kujaḥ: Kuja, der Erdgeborene: Maṅgala (m. 1/1).

Wortlaut nach der Ausgabe 1907 (sa.wikisource ist eine Abschrift davon), nicht am Seitenbild geprüft; Übersetzung Yogi Narasimha

Der Kurs fügt aus der Meditation hinzu: Maṅgala frage sich ständig „Soll ich töten oder nicht töten?", sei sehr grosszügig, wenn man tue, was er wolle, sehr entschlossen, hitzig und schnell beleidigt; Hüfte schmal, Schultern breit, oft als klein beschrieben, aber auch mittel oder gross. Sein Yantra ist ein rotes Dreieck, die Haltung die Heldenstellung (Vīrāsana), die sich zum Kampf, nicht zum Lernen eigne. Das ist Auslegung der Wörter krūra, capala und krodhī aus BPHS 3.25.

Würden und Beziehungen

WürdeZeichenGradQuelle
SvakṣetraMeṣa, VṛścikaMeṣa 12°–30°; Vṛścika 0°–30°BPHS 3.52; Bṛhajjātaka 1.6
MūlatrikoṇaMeṣa0°–12°BPHS 3.52; Bṛhajjātaka 1.14 (nur das Zeichen)
UccaMakarahöchste Erhöhung bei 28°BPHS 3.49–50; Bṛhajjātaka 1.13; Sārāvalī 3.35–36; Yavanajātaka 1.58–60
NīcaKarkatiefster Fall bei 28°ebenda (das 7. Zeichen vom Ucca)

Die Kursfassung des BPHS hat genau die Verse über Erhöhung, Mūlatrikoṇa und Freundschaft nicht (3.48–60 fehlen). Der Vers, der Maṅgalas Mūlatrikoṇa nennt — die ersten zwölf Grade von Meṣa —, nennt im zweiten Halbvers auch Budhas Ucca:

BPHS 3.52 — fehlt in der Kursfassung; Wortlaut nach enjoylearningsanskrit.com (ohne Ausgabe), Werte bestätigt durch Santhanam (Bd. 1, 1984) und die Veṅkaṭeśvara-Ausgabe 1923

मेषे ऽर्कांशास् तु भौमस्य त्रिकोणम् अपरे स्वभम् । उच्चं बुधस्य कन्यायाम् उक्तं पञ्चदशांशकाः ॥

meṣe 'rkāṃśās tu bhaumasya trikoṇam apare svabham । uccaṃ budhasya kanyāyām uktaṃ pañcadaśāṃśakāḥ ॥

In Meṣa sind für Bhauma die ersten zwölf Grade Mūlatrikoṇa, die übrigen eigenes Zeichen. Der Ucca Budhas wird in Kanyā genannt: fünfzehn Grade.

Meṣe: in Meṣa (m. 7/1). 'rkāṃśās: die zwölf Grade; wörtl. arka (Sonne, Zahlwort 12: die zwölf Ādityas) + aṃśa (Grad) (m. 1/3). Tu: aber, nun (avy.). Bhaumasya: Bhaumas, Maṅgalas (m. 6/1). Trikoṇam: Mūlatrikoṇa (n. 1/1). Apare: die übrigen (m. 1/3). Svabham: eigenes Zeichen; wörtl. sva (eigen) + bha (Zeichen) (n. 1/1). Uccaṃ: Erhöhung, Ucca (n. 1/1). Budhasya: Budhas (m. 6/1). Kanyāyām: in Kanyā (f. 7/1). Uktaṃ: genannt (Part. Perf. Pass. von √vac) (n. 1/1). Pañcadaśāṃśakāḥ: fünfzehn Grade; wörtl. pañcadaśa (fünfzehn) + aṃśaka (Grad) (m. 1/3).

Wortlaut nach enjoylearningsanskrit.com (Kapitel 3, ohne Angabe der Druckausgabe); Übersetzung Yogi Narasimha

Der Kurs sagt zu Ucca und Nīca, Maṅgala sei in Makara erhöht und in Karka geschwächt, Guru verhalte sich genau umgekehrt; deshalb müsse Maṅgala gütig gestimmt werden.

Freunde sind Candra, Sūrya und Guru; neutral sind Śani und Śukra; Feind ist Budha. Die Regel dahinter: vom eigenen Mūlatrikoṇa aus gezählt sind die Herren des 2., 4., 5., 8., 9. und 12. Zeichens und des Ucca-Zeichens Freunde (BPHS 3.55; Bṛhajjātaka 2.15 schreibt sie Satya zu). Die Ergebnisse stehen in Bṛhajjātaka 2.16–17, Sārāvalī 4.28 und Phaladīpikā 2.21.

Was Maṅgala anzeigt

Die Kursfassung des BPHS hat keine Liste der Dinge, für die ein Graha steht; sie nennt seine Rollen (Wesenskraft, Heerführer) und die Zuordnungen oben. Die Listen stehen in den späteren Lehrbüchern. Das Jātaka-Pārijāta (2.49) nennt für Maṅgala den Mut, den jüngeren Bruder, Land und Blutsverwandte; die Phaladīpikā (2.3) zählt weiter auf: Kraft, Erdprodukte, Bruderwohl, Grausamkeit, Kampf, Wagemut, Feindschaft, Küchenfeuer, Verwandte, Waffen, Diebe, Feinde, fremde Frauen, Lüge, Wunden und Heerführung. Als Bhāva-Kāraka steht er für das 3. und das 6. Haus (Jātaka-Pārijāta 2.51–52). Als Menschen gibt ihm die Phaladīpikā (2.17–20) Koch, Waffenträger und Goldschmied, als Tiere Widder, Hahn, Schakal, Affe und Geier. Der Kurs nennt ihn die körperliche Stärke und das Immunsystem des Staates.

Die Bṛhat Saṃhitā weist jedem Graha Länder, Menschen und Waren zu (16.9–14). Maṅgala gehören der Westen und die Flüsse des Südens, Narmadā, Godāvarī und Sindhu, dazu das nördliche Pāṇḍya, die Gebirge Mahendra, Vindhya und Malaya, Draviḍa, Andhra, Kuntala und Kerala; als Menschen Stadtbürger, Bauern, vom Feuer Lebende, Waffenleute, Henker, Diebe und Heerführer, als Waren rote Früchte und Blumen, Koralle, Rohzucker, Branntwein, Scharfes, Schätze und Metallgruben. Die Phaladīpikā (2.28) gibt Avanti, das Jātaka-Pārijāta (2.25) die Landstriche von Laṅkā bis zur Kṛṣṇā. Die Bṛhat Saṃhitā beschreibt Maṅgala im Übrigen als Bahn (Kap. 6): fünf Arten des rückläufigen Laufs (uṣṇa, „heiss"; aśrumukha, „tränenmündig"; vyāla, „Raubtier"; rudhirānana, „blutmündig"; asimusala, „Schwert-Keule"), und die Farbe seines Aufgangs:

Bṛhat Saṃhitā 6.13 (GRETIL sa_varAhamihira-bRhatsaMhitA, nach der Ausgabe Tripāṭhī 1968)

विपुलविमलमूर्तिः किंशुकाशोकवर्णः स्फुटरुचिर्मयूखस् तप्तताम्रप्रभाभः । विचरति यदि मार्गं चोत्तरं मेदिनीजः शुभकृद् अवनिपानां हार्दिदश् च प्रजानाम् ॥

vipulavimalamūrtiḥ kiṃśukāśokavarṇaḥ sphuṭarucirmayūkhas taptatāmraprabhābhaḥ । vicarati yadi mārgaṃ cottaraṃ medinījaḥ śubhakṛd avanipānāṃ hārdidaś ca prajānām ॥

Mit weitem, klarem Körper, von der Farbe der Kiṃśuka- und Aśoka-Blüte, mit deutlichen, schönen Strahlen und dem Glanz erhitzten Kupfers: wenn der Erdgeborene den nördlichen Weg zieht, bringt er den Fürsten Heil und den Untertanen Herzensfreude.

Vipulavimalamūrtiḥ: mit weitem, klarem Körper; wörtl. vipula (weit) + vimala (klar) + mūrti (Gestalt) (m. 1/1). Kiṃśukāśokavarṇaḥ: von der Farbe der Kiṃśuka- und Aśoka-Blüte; wörtl. kiṃśuka (rote Blüte der Palāśa) + aśoka (rote Blüte) + varṇa (Farbe) (m. 1/1). Sphuṭarucirmayūkhas: mit deutlichen, schönen Strahlen; wörtl. sphuṭa (deutlich) + rucira (schön) + mayūkha (Strahl) (m. 1/1). Taptatāmraprabhābhaḥ: glänzend wie erhitztes Kupfer; wörtl. tapta (erhitzt) + tāmra (Kupfer) + prabhā (Glanz) + ābha (gleichend) (m. 1/1). Vicarati: zieht umher, wandert (laṭ III/1). Yadi: wenn (avy.). Mārgaṃ: den Weg (m. 2/1). Cottaraṃ: und nördlichen (m. 2/1). Medinījaḥ: der Erdgeborene: Maṅgala (m. 1/1). Śubhakṛd: Heil bringend (m. 1/1). Avanipānāṃ: der Erdhüter, der Fürsten (m. 6/3). Hārdidaś: Herzensfreude gebend (m. 1/1). Ca: und (avy.). Prajānām: der Untertanen (f. 6/3).

GRETIL sa_varAhamihira-bRhatsaMhitA (nach Tripāṭhī 1968); Übersetzung Yogi Narasimha

Sein Aufgang im nördlichen Weg bringt den Fürsten Heil; als Wolkenstörer (6.11) trifft er die Ernte.

Vedische und spätere Überlieferung

Bei der Verehrung der neun Grahas wird für jeden ein Vers aus dem Veda gesprochen. Für Maṅgala ist es agnir mūrdhā divaḥ kakut — und darin sind sich die Yājñavalkya-Smṛti (1.300), das Matsya-Purāṇa (93) und das Garuḍa-Purāṇa einig:

Ṛgveda 8.44.16 (= Vājasaneyi-Saṃhitā 3.12); Ṛṣi Virūpa Āṅgirasa, Gāyatrī, Devatā Agni; Akzente nach TITUS; Zuordnung zu Maṅgala nach Yājñavalkya-Smṛti 1.300

अग्निर् मूर्धा दिवः ककुत् पतिः पृथिव्या अयम् । अपां रेतांसि जिन्वति ॥

agnír mūrdhā́ diváḥ kakút pátiḥ pṛthivyā́ ayám । apā́ṃ rétāṃsi jinvati ॥

Agni ist das Haupt, der Gipfel des Himmels, der Herr der Erde, dieser; er labt die Samenkräfte der Wasser.

Agnir: Agni (m. 1/1). Mūrdhā: Haupt (m. 1/1). Divaḥ: des Himmels (m. 6/1). Kakut: Gipfel, Spitze (f. 1/1). Patiḥ: Herr (m. 1/1). Pṛthivyā: der Erde (Genitiv, Sandhi vor ayam) (f. 6/1). Ayam: dieser (m. 1/1). Apāṃ: der Wasser (f. 6/3). Retāṃsi: die Samenkräfte (n. 2/3). Jinvati: labt, belebt (laṭ III/1).

Akzentuierter Text nach TITUS; Zuordnung zu Maṅgala nach Yājñavalkya-Smṛti 1.300; Übersetzung Yogi Narasimha

Der Vers gilt im Ṛgveda (8.44.16, auch Vājasaneyi-Saṃhitā 3.12) Agni, dem Feuer als Haupt des Himmels und Herrn der Erde. Der Bezug zu Maṅgala läuft über das Tattva: Maṅgala ist der Feuer-Graha. Die Wendung pṛthivyāḥ patiḥ, „Herr der Erde", klingt an Bhauma, den Erdgeborenen, an; die Tradition sagt es nirgends (Beobachtung, keine Quelle).

Zur selben Pūjā gehören weitere Zuordnungen. Sie sind jünger als die Lehrbücher und nur in dieser Schicht belegt:

AttributAngabeQuelle
Bildaus rotem Sandel (raktacandana)Yājñavalkya-Smṛti 1.297
Gestalt, Gefährtim Matsya-Purāṇa kein Fahrzeug; im Viṣṇu-Purāṇa Goldwagen mit acht roten Rossen; Santhanams Übersetzung von BPHS 84 nennt ein LammMatsya-Purāṇa 94.3; Viṣṇu-Purāṇa 2.12.18; BPHS 84 (nach Santhanam)
Farbe der GabenrotMatsya-Purāṇa 93.17
OpferholzKhadiraYājñavalkya-Smṛti 1.302 und alle Parallelen
OpferspeiseAskesereis (haviṣya); im Matsya-Purāṇa saṃyāvaYājñavalkya-Smṛti 1.304; Matsya-Purāṇa 93.19–20
Gabe an den Priesterein Zugstier, im Matsya-Purāṇa ein roterYājñavalkya-Smṛti 1.306; Matsya-Purāṇa 93.60
Adhi-/PratyadhidevatāSkanda / KṣitiMatsya-Purāṇa 93.13–16
Ort im MaṇḍalaSüdenMatsya-Purāṇa 93.11–12

Die rote Koralle als Stein Maṅgalas ist in dieser Pūjā-Literatur nicht belegt; die früheste hier gefundene Edelsteinreihe ist die der Phaladīpikā (2.29), eines Werks des späten Mittelalters. Der Kurs lehrt dieselbe Reihe. Der Kurs ordnet Maṅgala zudem das Dreieck als Yantra zu. Das Mantra, das er dazu lehrt, steht hier nicht.

Am Himmel

Die nächste Rückläufigkeit Maṅgalas nach dem Herbst 2026: sein Weg vor den Sternen, siderische Länge gegen ekliptikale Breite, mit den beiden Stationen. Die Punkte stehen im Abstand einer Woche. Die nächste Rückläufigkeit Maṅgalas nach dem Herbst 2026: sein Weg vor den Sternen, siderische Länge gegen ekliptikale Breite, mit den beiden Stationen. Die Punkte stehen im Abstand einer Woche.

Die nächste Rückläufigkeit Maṅgalas nach dem Herbst 2026: sein Weg vor den Sternen, siderische Länge gegen ekliptikale Breite, mit den beiden Stationen. Die Punkte stehen im Abstand einer Woche.

Gerechnet mit der eigenen Berechnungsbibliothek (Swiss Ephemeris, Lahiri); Skript quellen/graha/rechnung/schleifen_tikz.py.

Maṅgala umläuft Sūrya in 686,98 Tagen (1,881 Jahren); aus der Sicht der Erde kehrt er nach 779,94 Tagen zur selben Stellung zu Sūrya zurück (synodisch). Sein Durchmesser misst 6792 Kilometer, sein Abstand zur Erde schwankt zwischen 54,6 und 401,4 Millionen Kilometern; der scheinbare Durchmesser zwischen 3,5 und 25,6 Bogensekunden. Er ist am hellsten bei −2,9 Magnituden und kann bis +1,8 absinken. Die Bahn ist 1,85° gegen die Ekliptik geneigt, die Halbachse misst 1,5237 AE. Der Sūrya-Siddhānta rechnet 686,997 Tage (0,0025 % zu viel) und synodisch 779,924 Tage; die Breite setzt er auf 1,5° (1.68–70), nahe an der Bahnneigung.

Maṅgala wird rückläufig, aber selten: im Mittel 47-mal in hundert Jahren, jeweils 74 Tage lang (60 bis 81), zusammen 9,5 % der Zeit, im Abstand von 779 Tagen. Der Kurs nennt das vakra und verbindet es mit Rache; er lehrt auch, dass die äusseren Planeten stationär werden, wenn sie exakt 120° von Sūrya entfernt stehen. Die Rechnung ergibt für Maṅgala etwas anderes: er beginnt die Rückläufigkeit 129° bis 146° (im Mittel 135°) westlich von Sūrya und beendet sie ebenso weit östlich (Swiss Ephemeris, 1990–2090, 47 Rückläufigkeiten). Die 120° des Kurses treffen auf Guru zu, nicht auf Maṅgala; hier gilt die Rechnung. Die Fenster des Sūrya-Siddhānta (2.53–55: rückläufig bei einem Śīghra-Kendra von 164° bis 196°) ergeben 8,9 % der synodischen Periode und 69 Tage, gegen 9,5 % und 74 Tage der Rechnung — brauchbar.

Aus Sūrya-Siddhānta 12.78 folgt die Reihe der Wochentage: auf Śani folgt Sūrya, Candra, dann Maṅgala — Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag.

Die Verse

Alle Verse dieser Seite stehen oben im Zusammenhang: BPHS 3.25 und 3.52, Bṛhajjātaka 2.9, Sārāvalī 4.23, Bṛhat Saṃhitā 6.13 und Ṛgveda 8.44.16. Jeder trägt sein Wort-für-Wort-Glossar; sie stehen in der Datenbank, aus der auch die Studien-PDFs gesetzt werden.

Zur Quellenlage dieses Portraits

Die Leitfassung ist die des Kurses: das BPHS in der Fassung, die der Unterricht verwendet. Wo diese Fassung schweigt — bei den Würden und den Freundschaften fehlen ihr dreizehn Verse —, steht die Angabe nach einer anderen Fassung, deren Werte drei Druckzeugen bestätigen. Daneben sind gelesen: das Bṛhajjātaka und die Bṛhat Saṃhitā Varāhamihiras (GRETIL), die Sārāvalī (Ausgabe 1907), die Phaladīpikā (Ausgaben Ojha und Sastri), das Jātaka-Pārijāta (Ausgabe Sastri 1932), das Yavanajātaka (in Pingrees Übersetzung), die Yājñavalkya-Smṛti, das Matsya-Purāṇa und das Garuḍa-Purāṇa (GRETIL) sowie der Sūrya-Siddhānta (Burgess). Die astronomischen Werte stammen aus den Datenblättern der NASA und sind mit der eigenen Rechenbibliothek nachgerechnet. Offen ist die Position Sanjay Raths zu den Abweichungen oben; sie wird nachgetragen.